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Ausgabe Juli 2010

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Verkehr

Nacht-U-Bahn - Änderungen für Nacht-Busse

Was die Nacht-U-Bahn für den Betrieb der Nachtbusse bedeutet, erfahren Sie hier!

U1 Kagran ©Wiener Linien

Ticket-Angebot der Wiener Linien wird ausgebaut

Die zusätzlichen Kosten für den Nachtbetrieb werden rund fünf Mio. Euro pro Jahr betragen. Die Kosten für Fahrdienst, Aufsicht und Sicherheit werden auf 2,6 Mio. Euro geschätzt, der Bereich Infrastruktur schlägt mit 3,2 Mio. Euro zu Buche. Wobei hier allein die Stromkosten 1,5 Mio. Euro ausmachen.

Abgezogen werden Einsparungen beim Nachtbusnetz (minus 0,8 Mio. Euro), da dieses am Wochenende verkleinert wird. Ab September wird es somit zwei Liniennetze für die Nightlines geben. An Werktagen sind diese wie bisher unterwegs. Am Wochenende wird auf die U-Bahn Rücksicht genommen: Parallelführungen sollen vermieden werden, hieß es. Dafür wird es neue Strecken von und zu U-Bahn-Stationen geben.

Der Termin für die Einführung des 24-Stunden-Angebots erscheine optimal, da am Ende der Sommerferien die Fahrgastzahlen wieder ansteigen, wurde heute betont. Die logistischen Vorbereitungen sind laut Wiener Linien im Laufen. So werden etwa bereits die Fahrpläne berechnet und die Dienstpläne ausgearbeitet. Auch eine eigene Betriebsvereinbarung wird verhandelt.

Nightliner
Im Einsatz sind, so wie bereits jetzt in den Nachtbussen, sogenannte "Nightliner", also Mitarbeiter der Wiener Linien, die für Fragen zur Verfügung stehen.

Sicherheit
Die Wiener Linien stehen laut eigenen Angaben auch bereits in Gesprächen mit der Polizei, um die Sicherheit in den Stationen und Verkehrsmitteln zu gewährleisten. Auch die Verkehrsbetriebe selbst ergreifen entsprechende Maßnahmen: Neben den "Nightlinern" in den Zügen wird es in den Haltestellen Stationswarte geben. Zum Einsatz kommen in der Nacht vor allem Garnituren, die bereits mit Videoüberwachung ausgerüstet sind, betonte Steinbauer.

Vizebürgermeisterin Renate Brauner hob hervor, dass von vergleichbaren Städten in Europa nur Hamburg und Stockholm einen U-Bahn-Nachtbetrieb anbieten. Dort sei das Ticket jedoch teurer. In Wien werden, so wurde jedenfalls versichert, die Fahrscheinpreise nicht steigen. Die 24-Stunden-U-Bahn wird aus Steuermittel finanziert.

Info: www.wienerlinien.at