
Ganz in Rosa: Pink Ribbon Night 2010
121 Straßenbahn-Garnituren werden bis ins Jahr 2010 umgerüstet.
Die alten Wiener Straßenbahnen bekommen neues Equipment: Eine Reihe bereits in die Jahre gekommener Bim-Garnituren werden derzeit mit modernen Anzeigetafeln ausgestattet, auf denen die Nummer und Endstation der jeweiligen Linie künftig mit orangefarbenen LED-Lämpchen geschrieben stehen. Die bisher gebräuchlichen bedruckten Plastikfolien sind laut Infos der Wiener Linien nicht mehr lieferbar.
Von der Neuausstattung betroffen sind insgesamt 121 Trieb- und Beiwagen
der rot-weißen Type E2, die beispielsweise auf den Linien 6, 18, 67
oder D unterwegs sind. 18 Bahnen wurden bereits mit den orange
leuchtenden umgebaut, der Rest soll schrittweise bis 2010 erfolgen. Die
Kosten sollen sich auf rund 500.000 Euro belaufen.
Ausgetauscht wird das mechanische Anzeigensystem, das sich an der
Vorder- und Hinterseite der Bims befindet. Momentan sind die jeweiligen
Zielbahnhöfe auf eine Plastikfolie gedruckt, die über Rollen je nach
Endstation in die richtige Position gebracht wird.
Die E2-Garnituren verkehren
seit 1978 in der Bundeshauptstadt. Sie sind optisch kaum von der noch
etwas älteren E1-Type zu unterscheiden, die ebenfalls noch im Einsatz
ist. Diese Wagen bekommen allerdings keine Lämpchenanzeige. Sie
verfügen nämlich nicht über die problematischen Bänder, sondern über
dünne Pressspanplatten, die mit bedruckter Selbstklebefolie überzogen
und per Hand ausgewechselt werden.