„Mir ist eigentlich recht viel wurscht“

Rainer Nikowitz

Word-Rap mit Rainer Nikowitz. In seinem Extraschwarzen Wienkrimi „Altenteil“ führt er einen Totentanz im Altenheim auf. Für uns hat er ein wenig gerappt.

Interview: Andreas Cavar

Mit meiner Romanfigur Suchanek habe ich gemeinsam, dass uns beiden recht viel wurscht ist, das andere furchtbar aufregt.

Die Vorstellung, einmal selbst in einem Altersheim zu leben, hat mich zu meinem überbordend optimistischen Roman veranlasst.

Das Schlimmste am Landleben ist, dass die letzte U-Bahn immer schon weg ist. Egal, wann und wie man beim Wirten rauskommt.

Negative Kritiken sind für mich ein Fall von: „If you can’t stand the heat, get out of the kitchen!“

Am Krimi-Genre fasziniert mich, dass man nahezu jedes andere Genre mit reinpacken kann.

Das Lachen vergeht mir, wenn mir jemand unbedingt den neuesten Witz erzählen muss.

Mein wichtigster Vorsatz für 2018 ist, 2019 zu erleben. Und dann schau ma weiter!

  • www.wienspart.atRainer Nikowitz ©Udo Titz© Udo Titz
  • www.wienspart.atRainer Nikowitz ©Altenteil Cover© Altenteil Cover

Fakten

Rainer Nikowitz wurde 1964 in Tulln geboren. Vor rund 30 Jahren begann er als Journalist zu arbeiten. Seit 1998 ist er für den Profil tätig, wo seine politsatirischen Kolumnen längst Kultstatus erreicht haben. Als Bestseller-Autor lässt er in „Altenteil“ nun endlich seinen Helden Suchanek zum dritten Mal ermitteln. nikowitz.at

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