
Was tun bei Sommerhitze? Viele leiden körperlich und auch seelisch unter Hitzestress. Hier nun einige Tipps für die heißen Tage.
Der Juli gehört ja bekanntlich zu einem der heißesten Monate des Jahres. Nicht außer Acht lassen sollte man den Umstand, dass große Hitze für den menschlichen Organismus sehr belastend ist.
Während gesunde Erwachsene auch bei längeren Hitzeperioden durch normale Lebensführung sowie ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme Beeinträchtigungen vermeiden können, bestehen insbesondere für ältere und kranke Menschen gesundheitliche Gefahren. Auch Kleinkinder sollten nicht unbedingt der brütenden Hitze ausgesetzt werden.
Meist reicht es aus, einige einfache Regeln zu beachten, um Gesundheitsgefahren zu minimieren bzw. zu verhindern. Eine ganz wichtige Maßnahme bei extremer Hitze wäre der Umstand, dass man den persönlichen Tagesablauf der Situation anpasst: Wie so oft haben unsere Vorfahren schon instinktiv richtig gehandelt, was jetzt wissenschaftlich bestätigt wird. Im Sommer sind sie der Gluthitze ausgewichen – zwischen 12 und 16 Uhr. Die Geburtsstunde der berühmten „Siesta“.
Unsere südlichen Nachbarn leben es ja erfolgreich vor. Auch sportliche Aktivitäten in der größten Hitze zählen zu den „No-nos“ – Morgen- oder Abendstunden bieten sich an. Mindestens zwei Liter Wasser oder Tee, wenn es sich vermeiden lässt nicht allzu kalt, sollten getrunken werden. Beim Aufenthalt im Freien noch ein persönlicher Tipp: Sonnenschutz, Kopfbedeckung und helle luftige Kleidung – damit unsere körpereigene Klimanlage funktionieren kann. Schwitzen ist angesagt!
Mag. Dr. Christa Kummer ist Wetterexpertin beim ORF. Infos unter: www.christakummer.at