
Die Venus ist immer das hellste „sternähnliche“ Objekt, wenn sie gerade über dem Horizont steht. Wussten Sie das?
"Am hellsten erstrahlt die Venus am 19. Februar!"
Die Venus erscheint dem Betrachter als sehr heller „Stern“, der entweder einige Monate am Morgen oder am Abend zu sehen ist. Und gerade jetzt im Februar strahlt die Venus besonders hell vom Abendhimmel. Ihren größten Glanz erreicht sie am 19. Februar. Das extrem helle Gestirn ist dann auch mit bloßem Auge am Taghimmel zu sehen und setzt am noch hellen Abendhimmel einen unübersehbaren Akzent. Bis zum Monatsende begleitet sie uns dann als Abendstern und wird danach zum Morgenstern. Um den 27. herum kann der erfahrene Beobachter die Venus sowohl am Abend- als auch am Morgenhimmel erspähen.
Alle astronomisch begeisterten Fotografen dürfen sich auf den 28. Februar freuen: Denn die sehr schmale Mondsichel steht knapp unter der hellen Venus und bietet so erneut ein wunderbares Naturschauspiel. Von allen Planeten kommt die Venus übrigens unserer Erde am nächsten und ist nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel. Da ihre Umlaufbahn innerhalb der Erdumlaufbahn liegt, kann sie am Himmel nie weiter als 47° Grad von der Sonne entfernt stehen.
Aus diesem Grund ist sie entweder abends am Westhimmel oder morgens am Osthimmel zu sehen und wird entsprechend als Morgen- oder Abendstern bezeichnet. Aufgrund ihrer Lage innerhalb der Erdumlaufbahn durchläuft die Venus die Phasen ähnlich dem Mond. Viel Spaß mit der Venus!
Mag. Dr. Christa Kummer ist ORF-Wetterexpertin. www.christakummer.at
Mag. Dr. Christa Kummer ist Wetterexpertin beim ORF. Infos unter: www.christakummer.at